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20.02.2023

Das Backup als Schutz vor Ransomware

Für alle die bisher davon überzeugt waren, dass ein einfaches Backup als Rettungsanker bei Ramsomwareangriffen ins Spiel kommt, lässt sich zusammenfassend sagen: Diese Annahme ist leider nicht mehr gültig.

Die Angriffsmethoden werden immer raffinierter und die alleinige Datensicherung ist keine Schutzstrategie für den Fall eines Ransomwareangriff. Im Gegenteil, zunehmend wird beobachtet, dass Backups oftmals lange vor der Verschlüsselung von Daten auf Produktivsystemen kompromittiert werden. Damit wird die Wiederherstellung von Daten und Systemen unmöglich und das Worst-Case-Scenario tritt ein.
Aus diesem Grund ist es umso wichtiger dafür zu sorgen, dass die Daten mit einem Backup gesichert sind, auf das die Cyberkriminellen nicht zugreifen können. Nur so ist sichergestellt, dass nach einer Attacke die Wiederherstellung gewährleistet ist – übrigens ohne die Erpressungssumme zu bezahlen. Ein Backup, das als letzte Verteidigungslinie auch Ransomwareangriffen standhält, benötigt deshalb zwei grundsätzliche Eigenschaften: Kontinuität und ein unveränderliches Storage.
Die Kontinuität stellt sicher, dass der Zeitraum zwischen der letzten Sicherung und einem Angriff möglichst kurz ist und so bei der Wiederherstellung nur wenige Daten fehlen. Werden die zu sichernden Daten dabei auf ein unveränderliches Medium geschrieben, lassen sich die Sicherungen effektiv vor Ransomware und anderen unautorisierten Zugriffen schützen.

Beispiele für unveränderliche Medien sind Immutable Storages. In diesen Objektspeichern werden Daten durch Object Locking für eine bestimmte Zeit schreibgeschützt. Auch WORM-Versiegelung und Air Gap schützen vor ungewollter Manipulation.
Mit diesen Methoden werden Daten praktisch unempfindlich gegen Ransomware.

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